Pizzateig
Ein schlichter Germteig mit vier Zutaten. Das Salz kommt erst ganz zum Schluss dazu, damit die Germ ungestört arbeiten kann.

Zubereitung
Notiz: Am besten geht der Teig in einer Gärbox. Dafür muss man nichts Teures kaufen: flache, lebensmittelechte Euroboxen mit Deckel aus dem Baumarkt tun es genauso. Sie halten die Feuchtigkeit im Teig und lassen ihn flach in die Breite gehen, was das spätere Formen erleichtert. Statt reinem Weizenmehl kann man einen Teil davon durch Semola rimacinata ersetzen, also fein vermahlenen Hartweizengrieß — etwa 20 bis 30 Prozent der Mehlmenge. Der Teig wird dadurch etwas fester und braucht beim Kneten mehr Geduld, dafür bekommt der Boden mehr Biss und bräunt kräftiger. Wer will, geht auch höher, sollte dann aber mit etwas mehr Wasser rechnen, weil Semola mehr davon aufnimmt. Zum Ausziehen und Bemehlen der Arbeitsfläche ist Semola dem normalen Mehl ohnehin überlegen: Sie klebt nicht, lässt sich leichter abklopfen und verbrennt im heißen Rohr nicht so schnell. Die Portionsangabe ist ein Richtwert und hängt davon ab, wie dünn ausgerollt wird.