Spaghetti mit Thunfisch
Die schnelle Pasta für Abende, an denen nichts frisch im Haus ist. Zwiebel, Thunfisch aus der Dose, ein Schuss Balsamico — und in zwanzig Minuten steht das Essen am Tisch.

Zubereitung
Notiz: Bei den Kräutern kommt es auf den Zeitpunkt an: getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian dürfen mit der Sauce mitköcheln, frisches Basilikum kommt erst ganz zum Schluss dazu. Rosmarin ist der Sonderfall — er wird klein geschnitten und schon mit den Zwiebeln gedünstet, sonst bleibt er hart und schmeckt harzig. Zum Ablöschen muss es nicht Balsamico sein. Ein Schuss Weißwein macht die Sauce klarer und trockener, Cola dagegen süßer und dunkler — der Zucker karamellisiert in der heißen Pfanne. Bei Cola sparsam sein und am Ende weniger salzen, sonst kippt es ins Klebrige. Für eine sättigendere Variante eine zweite Dose Thunfisch nehmen. Ein Löffel Nudelwasser bindet die Sauce, falls sie zu dick geworden ist. Reste schmecken am nächsten Tag aufgewärmt gut.
Das Rezept lebt vom Balsamico. Er wirkt beim Ablöschen wie ein Gegengewicht zum Thunfisch: die Säure nimmt dem Dosenfisch das Dumpfe, und was einkocht, bleibt als leichte Süße in der Sauce zurück. Ohne ihn schmeckt das Ganze deutlich flacher.
Der zweite Punkt ist das Tomatenmark. Es kurz in der Pfanne mitzurösten, bevor die Sauce dazukommt, kostet keine zwei Minuten und macht aus der Tomate etwas Tieferes, fast Fleischiges.